Frage über Sinn und Unsinn meiner Unterfangungen

Nach langem Hin und Her habe ich mich gefragt, ob es mir überhaupt etwas bringt, diesen Blog weiterhin zu führen. Kurz: ja. Denn dieser Blog inspiriert mich, mehr zu machen. Ich habe lange nichts mehr gemacht. Hier ist meine Selbstanalyse: Der Sport ist eine Wellenbewegung bei mir. Mal mache ich, und dann auch viel. Dann lasse ich es wieder schleifen. Ich hatte seit Anfang des Jahres drei Mandelentzündungen. Ich war kein einziges Mal ernsthaft trainieren. Auch als ich wieder gesund war. Die Schübe der Psoriasis sind auch schlimm gewesen. Genauso wie meine Arbeitszeiten. Ich hatte halt tausend Entschuldigungen parat, um das Training zu lassen. Nun ist es aber so, dass nicht alles negativ war. Ich habe mein geliebtes Fahrrad wieder entdeckt, es pulverbeschichten lassen, neu aufgebaut und benutze es nun als Fortbewegungsmittel der Wahl. Es macht Spaß wieder was zu machen.

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Auch meine Psoriasis habe ich, dank meiner neuen Hautärztin, halbwegs im Griff. Ich bekomme nun Cosentyx, ein Mittel das man sich spritzen muss und das sehr gute Wirkung zeigt. Das Fitnessstudio habe ich zwischenzeitlich wieder verlassen und meine Mitgliedschaft gekündigt. Alles was ich brauche zum Training habe ich zuhause. Die 20iger bzw. 24iger Kettlebell und das Sprungseil reichen völlig. Naja, ich werde mal sehen wie es weiter geht. Ich bin jedenfalls wieder motiviert, um Bewegung und gute Ernährung wieder einen integralen Platz in meinem Leben zukommen zu lassen. Ihr werdet wieder etwas mehr in Zukunft von mir lesen. Vielleicht auch ein paar Gedanken zu anderen Themen als Sport und Ernährung. Mal sehen..

Reset to Zero 2016

Wo soll ich starten? Ach ja, mit der Anrede: Genossen, Freunde, Leser & Unbekannte,

die gute Nachricht ist: ich bin nicht tot! Nach langer Zeit habe ich beschlossen, mich wieder dem Sport und der Ernährung zu widmen und darüber, in regelmäßig -unregelmäßigen Abständen zu bloggen. Wo eine gute Nachricht ist, ist eine Schlechte nicht weit: die letzten 2-3 Jahre waren gesundheitlich äußerst turbulent. Mir ging es sehr schlecht und man weiß heute auch nur teilweise warum. Ich bin mit meinen Weh-Wehchen von Pontius zu Pilatus, von Kardiologen zu Neurologen, von MRT zu CT zu Angiologie gerannt und keiner konnte etwas feststellen oder gar diagnostizieren. Kennt ihr das Gefühl, das Millisekunden vor einem Knock Out (K.o.) aufkommt? Dieses nach Hinten gezogen werden? Das, in Verbindung mit schlimmer Übelkeit, dem Gefühl einer geschwollenen Zunge und einem aufkommenden Schmerz in der Brustregion? Das ist der letzte Scheiß!!! Ich habe mir Gedanken über mein Ableben gemacht. Gedanken, die man sich mit 37 Jahren (damals) nicht machen sollte. Ich hatte wirklich Angst zu sterben und meine Frau mit den Kindern allein zu lassen. Das wäre eine Katastrophe. Am Ende des Tages hat sich im Schlaflabor herausgestellt, dass ich eine SchlafApnoe habe und mein Körper aufgrund des unsteten Schlafes einfach rebelliert. Reichlich übertrieben wie ich finde, aber gut. Nachdem ich mittlerweile aussehe wie Darth Vader, und nur noch mit Maske schlafe, ist die Ruhe im Körper und Hirn zurückgekehrt und die Symptome sind fast völlig verschwunden. Das ist mal ne Meldung wert, wie ich finde.

Völlig verschwunden ist in der Zeit leider auch meine Sportlichkeit und mein Verlangen nach gesunder und bewusster Ernährung. Ich habe nicht mehr trainiert und mich mit vielen Süßigkeiten bei Laune gehalten. Sage und schreibe 30 Kilo habe ich zugenommen, so dass ich nun wieder bei „round about“ 110 Kilo bin. Um diese Zunahme rückgängig zu machen, habe ich mich bei einem Fitness First Club angemeldet und wieder langsam den Einstieg ins Training gestartet. Es gibt dort alles an Trainingsmaterial, was mein Herz begehrt. Von Kettlebells zu Langhanteln zu TRX zu Seilen zu Jumpboxes zu Schwimmbecken zu CrossTrainern zu Laufbändern. GroßartigLeider gibt es keinen Coach Karol aus dem StahlwerkGym aber das muss ich wohl oder übel verkraften. Die Trainingseinheiten verlaufen recht anständig. Und das Beste ist, dass direkt neben meinem Büro und nicht weit von zu Hause jeweils ein Gym ist. So kann ich drei bis viermal per Woche trainieren.

Mit dem Essen werde ich von meiner Frau sehr großzügig unterstützt. Wir kochen wieder nach dem Paleoprinzip mit einer morgendlichen „Milch im KaffeeAusnahme. Ich komm damit klar. Ich will das Ganze auch nicht mehr ganz so dogmatisch verfolgen wie früher., sondern einfach das Essen, was ich vertrage und mir gut tut. Und wenn mal Humus auf dem Tisch steht, werde ich es bestimmt nicht zurück geben. Gut, dass Gin „paleo“ ist ;-). Sandra gibt sich die größte Mühe und recherchiert viele Rezepte online. Und dass sie gut kochen kann, ist ja hinlänglich bekannt. Ich werde also dann auch hin und wieder mal ein paar Bilder von meinem Essen posten, damit sich der werte Leser ein Bild machen kann.

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Ich freue mich, wieder da zu sein.

Cheers und bis bald,

Björn – Raubmagen Athletics   

 

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